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Fallstudie 1: Maßgeschneiderte Eurospeak-Seminare für eine Gruppe von BildungsexpertInnen Drucken E-Mail

Eine Erwachsenenbildungsinstitution wollte einer Gruppe von 12 BildungsexpertInnen, die in verschiedenen Bereichen dieser Institution beschäftigt waren, die Möglichkeit zur Fortbildung in englischer Fachsprache und Kommunikation bieten. Alle diese ExpertInnen aus sehr unterschiedlichen Fachbereichen (z.B. Kunst und Kultur, Integration von ImmigrantInnen und Flüchtlingen, Gender Studies, Alphabetisierung) waren entweder schon an internationalen Projekten im Rahmen der verschiedenen EU-Bildungsprogramme beteiligt oder standen kurz vor der Teilnahme an solchen Projekten. Der daraus resultierende gemeinsame Fortbildungsbedarf stellte sich zunächst wie folgt dar:

  • englische Fachterminologie des Bildungswesens, im EU- wie im österreichischen Kontext;
  • Steigerung der Sprechsicherheit in fachspezifischen sowie allgemeinen Zusammenhängen;
  • Kommunikationstraining in den Bereichen Presentations bzw. Meetings/Conferences.

Aufgrund dieser Anforderungen wurden gemeinsam mit den Fortbildungsverantwortlichen der Institution konkrete Lernziele für ein dreitägiges, maßgeschneidertes Eurospeak-Seminar definiert, das norris&steiner in der Folge entwickelten und mit zwei Trainerinnen durchführten.

Die EU-spezifischen Inhalte des Seminars drehten sich insbesondere um die Europäische Kommission und die von ihr geführten Bildungsprogramme, sowie die integrierte Erarbeitung der einschlägigen Fachterminologie (Sprachebene). Einen weiteren inhaltlichen Schwerpunkt bildete das österreichische Bildungswesen bzw. die zur Beschreibung ausgewählter Aspekte davon nötige Fachterminologie. Auf der Kommunikationsebene ging es in diesem ersten Seminar primär um wirksames Präsentieren. Alle drei Ebenen - Inhalte, Sprache und Kommunikation - wurden schließlich im Rahmen eines simulierten Hearings, wo die TeilnehmerInnen ihre zuvor entwickelten Projektvorhaben präsentierten und diskutierten, umgesetzt. Detailliertes Feedback zu dieser Simulation, sowie darauf basierende, maßgeschneiderte Sprachübungen rundeten das integrierte Seminarprogramm ab.

Wie in allen unseren Seminaren war die Arbeitssprache während dieser drei Tage ausschließlich Englisch, was den TeilnehmerInnen ein Maximum an intensivem Sprechtraining ermöglichte und zudem ihr Vertrauen in die eigene Fähigkeit, einschlägige und praxisnahe Aufgabenstellungen in dieser Sprache zu bewältigen, stärkte.

In einem Follow-up-Seminar einige Monate später wurde zunächst das im ersten Teil erarbeitete Vokabular systematisch reaktiviert und erweitert. Nach Input und Übungen zum Thema "Language of meetings", teilweise ebenfalls aufbauend auf der Arbeit des ersten Seminars, hielten die TeilnehmerInnen eine von ihnen vorbereitete Arbeitssitzung zu ausgewählten Themen aus dem Bereich der Erwachsenenbildung ab, auf die wiederum ein abschließendes Feedback samt darauf aufbauenden, maßgeschneiderten Sprachübungen folgte.

 
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